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Deutsches Technikmuseum Berlin - Das Gegenwindfahrzeug vom 14. bis 21. Jahrhundert

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Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Eine kurze Geschichte des Gegenwindfahrzeuges vom 14. bis zum 21. Jahrhundert

Grafik: Motto der Ausstellung. Das Wort WINDSTÄRKEN vor weißblauem Wolkenhimmel

Prof. i.R. Gustav Winkler, MSc, PhD, Fachhochschule Flensburg

Schon im zarten Alter von zehn Jahren ersann Gustav Winkler, Jahrgang 1940, das Gegenwindfahrzeug. Die Anregung dazu kam während eines Besuches bei Nachbarkindern, die mit einem hölzernen Steckbaukasten eine Windmühle gebaut und diese auf Räder gestellt hatten. Warum nicht das Mühlenrad mit den Laufrädern verbinden?

Foto des Gegenwindfahrzeugs

Die Designstudie fährt von allein, wenn der Wind von vorne bläst. © SDTB / C. Kirchner

In Erinnerung eines eigenen Baukastens setzte er das Prinzip zuerst jedoch in einem Gegenstromboot um, einer Strommühle mit Schaufelrädern, die sich den heimatlichen Alpenfluss Lech hochzog.

Erst vierzig Jahre später konnte dann das ursprüngliche Projekt in Angriff und zum Erfolg geführt werden, das bisher unbestrittene erste Landfahrzeug, das die Kraft des Windes zur Überwindung der Kraft des Windes nutzen konnte, um direkt gegen den Wind zu fahren.
Der reich bebilderte Vortrag zeigt, wie sich die historische Entwicklung dieser Idee in ihrer äußeren Form der jeweils zeitgenössischen Technologie bediente - von der Windmühle über die Turmuhr, den Leiterwagen und das Fahrrad bis hin zum Formel 1- Rennwagen.

In neuerer Zeit auch mit scherzhaften Abwandlungen. Zum Abschluss soll auch die häufig gestellte Frage beantwortet werden, welche Geschwindigkeiten gegen den Wind bisher erreicht worden und welche in Zukunft zu erwarten sind.

Datum Zeit Ort
Do., 22. März 2012 17.30 Uhr Vortragssaal, 4. OG

Vortragsreihe im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung WINDSTÄRKEN der Abteilung Energietechnik des Deutschen Technikmuseums (Leitung: Reiner Schipporeit) in Zusammenarbeit mit dem VDI-Arbeitskreis Technikgeschichte (Leitung: Dr.-Ing. Karl-Eugen Kurrer und Dr. phil. Stefan Poser)